Hier finden Sie einen kleinen Überblick über die geschichtliche Entwicklung der Ostseeinsel Fehmarn, um einen groben Eindruck von dem historischen Abriss zu erlangen. 

Um 5500 v. Chr. wird Fehmarn aufgrund des steigenden Meeresspiegels vom Festland getrennt, Germanen besiedeln die Insel.

8. Jahrhundert: Die Slawen, die sich nun niederlassen, nennen das spätere Fehmarn "Vemorje" was soviel wie "im Meer" heißt. 

Im Jahr 1076 findet sich die erste schriftliche Erwähnung von "Fembre", die zu diesem Zeitpunkt von Seeräubern bewohnt wird. 

im 12. Jahrhundert beginnt die Christianisierung der Insel. 

Piraten besetzen die Burg Glambeck im 15. Jahrhundert, diese wird im Dreißigjährigen Krieg jedoch von kaiserlichen Truppen zerstört. 

1857 wird der Hafen in Burg erstellt. 

Fehmarn wird 1864 preußisch. Im Deutsch-Dänischen Krieg geht Preußen als Sieger hervor.

Im Jahr 1905 startet die Inselbahn zu ihrer ersten Fahrt. Mit der Fähre verbindet sie die Inselorte Fehmarns mit dem Festland

1963 verbindet die Fehmarnsundbrücke die Insel mit dem Festland 

1974 bekommt der Ort Burg auf Fehmarn den Titel Ostseeheilbad verliehen. 

2003 erhält die Insel Stadtrecht, da verschiedene Landgemeinden und die Stadt Burg zusammengelegt werden

Ab Juli 2010 verkehren Regionalzüge aus Hamburg und Lübeck, später auch InterCity Züge mit der Insel Fehmarn und dem Festland.