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Den besonderen Charme hat Sylt auch seinen fünf einzigartigen Leuchtfeuern zu verdanken, die zwar mittlerweile vom Festland aus zentral gesteuert werden, aber dennoch nicht an maritimen Charme eingebüßt haben. 

Der längste Leuchtturm gilt gleichzeitig als der hübscheste und ist seit 1856 in Betrieb und schmückt den Ort Kampen mit seiner schicken schwarz - weißen Fassade. Getauft wurde der Turm, der seit 1974 unter Denkmalschutz steht, übrigens auf den Namen „Christian“. Sein Leuchtfeuer strahlt ungefähr 25 Seemeilen weit hinaus und liegt damit auf Platz 2 im Ranking. Ebenfalls in Kampen steht das 11 Meter hohe Quermarkenfeuer „Rotes Kliff“, das allerdings nur von 1913 bis 1975 in Betrieb war und heute nur noch als Wahrzeichen des Ortes fungiert.

Im Süden in Hörnum wurde ebenfalls ein Leuchtturm errichtet, dort allerdings erst im Jahr 1907. Er ist zwar der jüngste, dafür mit seinen 26 Seemeilen Reichweite aber der hellste Turm der Insel. Er ist übrigens auch der einzige, den man besichtigen darf – und das lohnt sich definitiv! Genießen Sie einen umwerfenden Blick aus 50 Meter Höhe über Sylt und die umliegenden Inseln oder lassen Sie sich interessante Dinge über die Vergangenheit des Leuchtturms erzählen, zum Beispiel, dass er früher als Schule für 2-5 Kinder verwendet wurde. Und noch eine Besonderheit hält der Hörnumer Turm bereit – hier kann geheiratet werden! Wer sich also den Traum der maritimen Leuchtturmhochzeit erfüllen möchte, der sollte den Süden Sylts aufsuchen.

In List, am Ellenbogen der Insel, finden Sie die Leuchttürme gleich im Doppelpack! List-Ost und List-West sind beide im klassischen rot weiß gehalten und haben eine Sichtweite von rund 14 Seemeilen, mit der sie den Schiffen zu zweit den Weg weisen. Die beiden Türme sind nur durch 3 Kilometer Dünenlandschaft voneinander getrennt.

Wenn Sie Sylt das nächste Mal besuchen, achten Sie unbedingt auf die besondere Vielfalt der vorhandenen Leuchttürme.